Peter Schiff plant goldgedeckte Stablecoin als Herausforderung für USDT und USDC
Der bekannte Gold-Befürworter Peter Schiff hat Pläne für die Einführung einer goldgedeckten Stablecoin angekündigt, die er als Absicherung gegen den als "schwach" bezeichneten US-Dollar positioniert. Dieser Schritt stellt eine direkte Herausforderung für an den Dollar gebundene Stablecoins wie Tether (USDT) und USDC dar, die Schiff als spekulative Instrumente kritisiert, die die Volatilität des Kryptomarktes verstärken. Mit dieser Initiative könnte sich der Kryptomarkt im Jahr 2025 weiter diversifizieren und neue Anlagemöglichkeiten bieten.
Peter Schiff plant goldgedeckten Stablecoin, um dollar-dominierten Krypto-Markt herauszufordern
Gold-Befürworter Peter Schiff kündigte Pläne zur Einführung eines goldgedeckten Stablecoins an und positioniert ihn als Absicherung gegen den von ihm als "schwach" bezeichneten US-Dollar. Dieser Schritt stellt eine direkte Herausforderung für an den Dollar gebundene Stablecoins wie Tether (USDT) und USDC dar, die Schiff als spekulative Instrumente abtut, die die Volatilität des Krypto-Marktes anheizen, anstatt die US-Wirtschaft zu unterstützen.
Aktuell dominieren dollar-basierte Stablecoins die Handelsvolumina im Krypto-Bereich und machen 60 % der Transaktionen aus, wobei über 90 % an den USD gebunden sind. Schiffs vorgeschlagene Alternative würde vollständig durch physisches Gold besichert sein und folgt dem Modell bestehender, aber Nischenprodukte wie Tether Gold, das nur 850 Millionen USD im Vergleich zur Marktkapitalisierung von USDT in Höhe von 155 Milliarden USD hält.
Die Ankündigung belebt Schiffs langjährige Fehde mit Kryptowährungen neu. Der prominente Gold-Bulle hat wiederholt den Untergang von Bitcoin vorhergesagt und in früheren Interviews berühmt erklärt: "Bitcoin wird abstürzen – und Anleger werden verlieren". Sein Stablecoin-Vorhaben kommt zu einem Zeitpunkt, an dem US-Gesetzgeber über Krypto-Regulierung durch Vorschläge wie den Genius Act diskutieren.
Nobitex-Hack legt 90-Millionen-Dollar-Lücke im iranischen Krypto-Ökosystem offen
Die größte iranische Kryptobörse Nobitex erlitt am 18. Juni 2025 einen verheerenden Cyberangriff mit Verlusten zwischen 81,7 und 90 Millionen US-Dollar. Der Angriff kompromittierte Hot Wallets mit Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Dogecoin (DOGE), Tether (USDT), Ripple (XRP), Solana (SOL), Tron (TRX) und Toncoin (TON).
Blockchain-Analysten von TRM Labs, Chainalysis und Elliptic bestätigen die Summe von knapp 90 Millionen US-Dollar, während der unabhängige Forscher ZachXBT 81,7 Millionen US-Dollar an gestohlenen Vermögenswerten auf den Ethereum- und Tron-Netzwerken dokumentierte. Der Angriff führte zur Notabschaltung der Nobitex-Plattformen und ließ Nutzer in finanzieller Ungewissheit zurück – vor dem Hintergrund eskalierender geopolitischer Spannungen.
Der Vorfall markiert einen Wendepunkt für die iranische Krypto-Landschaft, wo digitale Assets zur Umgehung von Wirtschaftssanktionen entscheidend waren. Die Sicherheitslücke offenbart bedenkliche Schwachstellen zentralisierter Börsen unter geopolitischem Druck und wirft Fragen zur Rolle von Kryptowährungen in Konfliktregionen auf.
Stablecoin-Wachstum befeuert bullische Aussichten für den Kryptomarkt
Der Kryptowährungsmarkt steht vor einem potenziellen bullischen Ausbruch, angetrieben durch einen grundlegenden Wandel der Liquidität. Stablecoins, Kryptowährungen, die an Fiat-Währungen wie den US-Dollar gekoppelt sind, haben ihre Marktkapitalisierung seit Jahresbeginn um 17% steigern können und einen Allzeithoch von 228 Milliarden US-Dollar erreicht. Dieses Wachstum, angeführt von USDT und USDC, signalisiert eine zunehmende Bereitschaft der Anleger, sich wieder stärker am breiteren Kryptomarkt zu beteiligen.
Tethers USDT hat seine Marktkapitalisierung in diesem Jahr um 13% erhöht, während Circles USDC um 39% gestiegen ist und sich nach einem schwierigen Jahr 2023 stark erholt hat. Der Anstieg der Stablecoin-Bestände auf zentralisierten Börsen, die jetzt etwa 50 Milliarden US-Dollar betragen, unterstreicht die bullische Stimmung weiter. Institutionelles Vertrauen und robuste Anwendungsfälle in den Bereichen Zahlungen, Handel und dezentrale Finanzen sind die wichtigsten Treiber dieses Trends.